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Lüftung 2026: Neue Vorgaben, neue Chancen
 
Die Anforderungen an moderne Gebäude entwickeln sich beständig weiter – insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Raumluftqualität und intelligente Gebäudetechnik. Lüftungssysteme werden künftig noch stärker als fester Bestandteil ganzheitlicher Gebäudekonzepte betrachtet.
 
Die neuen europäischen Vorgaben zur Gebäudeeffizienz, die seit Mai 2026 schrittweise in nationales Recht überführt wurden, verstärken diese Entwicklung und setzen klare Impulse für den Einsatz energieeffizienter und regelbarer Lüftungssysteme.
 
Wir unterstützen dabei!
 
Mit Lüftungslösungen mit Wärmerückgewinnung, intelligenter Sensorik und durchdachten Systemkomponenten bieten wir Lösungen, die sowohl planerisch als auch handwerklich effizient umsetzbar sind.
 
So können Sie Projekte sinnvoll angehen und Ihre Kunden frühzeitig auf die kommenden Anforderungen vorbereiten.
 
Herzliche Grüße
 
Ihr Blauberg Team
EPBD: Neu ab Juni 2026 – erfüllen wir schon!
Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden
Lüftungstechnik rückt stärker in den Mittelpunkt moderner Gebäudeplanung – insbesondere in Kombination mit Luftqualität, Feuchte- und Schadstoffkontrolle. Die neue EU-Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) (EU 2024/1275) verankert erstmals klar, dass Energieeffizienz und Raumluftqualität gemeinsam betrachtet werden müssen und nicht voneinander getrennt bewertet werden dürfen.
 
Zudem verfolgt die EPBD das Ziel, den Gebäudesektor klimaneutraler zu gestalten: Neue öffentliche Gebäude sollen ab 2028, alle weiteren Neubauten ab 2030 als Nullemissionsgebäude errichtet werden. Dadurch steigen die Anforderungen an die Energieeffizienz und an die technische Gebäudeausrüstung.
 
Bedarfsgeregelte Lüftungssysteme, Sensorik und die Einbindung in Gebäudeautomation gewinnen an Bedeutung. Die EPBD fördert damit indirekt eine stärkere Digitalisierung und Überwachung der Gebäudetechnik, um Energieverbrauch und Luftqualität optimal zu gestalten. Auch Monitoring- und Inspektionsanforderungen für technische Anlagen werden in der Praxis weiter ausgeweitet.
 
Mehr Info*
 
*Dokument downloaden | Lüftung ab Seite 90
Wärmerückgewinnung nutzen: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können über 90 % der Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewinnen und Heizenergie einsparen.
 
Bedarfsgerecht steuern: Lassen Sie die Anlage nicht dauerhaft auf der höchsten Stufe laufen. Reduzieren Sie die Lüftung auf ein Minimum, wenn Sie unterwegs sind, und nutzen Sie möglichst Sensoren (z. B. Feuchte- oder CO₂-gesteuert).
 
Regelmäßiger Filterwechsel: Verschmutzte Filter erhöhen den Widerstand im Lüftungssystem und damit den Stromverbrauch der Ventilatoren.
 
EC-Ventilatoren einsetzen: Elektronisch kommutierte Ventilatoren benötigen deutlich weniger Energie als herkömmliche AC-Motoren.
 
 
 
Volumenströme einstellen: Falsch eingestellte Volumenströme verursachen unnötige Energieverluste und verringern den Komfort.
 
 
 
Sommerliche Nachtkühlung: Wählen Sie Lüftungsanlagen mit Bypass-Funktion und nutzen Sie nachts die kühle Außenluft zum natürlichen Lüften.
 
Geplante Luft ist gute Luft!
Auslegungsvorschlag – kostenlos, unverbindlich, passgenau.
Die Planung einer zentralen Wohnraumlüftung erfordert eine saubere Auslegung, von Beginn an. Nur so lassen sich Luftmengen, Geräteauswahl und Rohrsystem optimal aufeinander abstimmen und spätere Korrekturen vermeiden.
 
Nach DIN 1946-6 und DIN 18017-3
Geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohnungen
Optimierte Abstimmung von Gerät, Luftmengen und Rohrsystem
 
 
Zum Auslegungsvorschlag
Brauchen wir DINs in der Lüftung?
Genau hier setzen zwei wichtige Normen an:
 
DIN 1946-6: Sie regelt die Lüftung von Wohnräumen und stellt sicher, dass Feuchteschutz und hohe Innenraumluftqualität dauerhaft gewährleistet sind.
 
DIN 18017-3: Sie definiert die Anforderungen für die Lüftung innenliegender Bäder und WCs ohne Fenster und gewährleistet den sicheren Abtransport von Feuchtigkeit und Gerüchen.
 
 
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